Expertenstimme von Silke Masurat im Blog von zeag

Silke Masurat

Geschäftsführerin der zeag und Expertin für zukunftsfähige Arbeitgeber­attraktivität.

Zuletzt am 25. Oktober 2026 bearbeitet

KI-Readiness

Wie bereit ist Ihr Unternehmen für die Arbeitswelt mit KI?

Expertenstimme von Silke Masurat im Blog von zeag

Silke Masurat

Woran Sie erkennen, ob Führung, Mitarbeitende und Kultur auf KI vorbereitet sind – und was Arbeitgeber jetzt tun können.

Künstliche Intelligenz verändert die Arbeitswelt. Doch während viele Unternehmen bereits erste KI-Anwendungen testen oder einsetzen, bleibt eine entscheidende Frage häufig unbeantwortet: Wie gut ist die eigene Organisation eigentlich darauf vorbereitet, mit KI zu arbeiten? Genau darum geht es bei der KI-Readiness. In diesem Beitrag steht der Teil im Mittelpunkt, den viele Unternehmen unterschätzen: Sind Führungskräfte, Mitarbeitende und Unternehmenskultur bereit für KI? Und woran erkennen Sie das?

Finden Sie es heraus: Mit dem KI-Readiness-Selbstcheck von zeag.

Wie gut sind Führung, Mitarbeitende und Unternehmenskultur auf den Einsatz von KI vorbereitet? Wo bestehen bereits gute Voraussetzungen und wo gibt es möglicherweise noch Handlungsbedarf?

Mit unserem kostenlosen KI-Readiness-Selbstcheck erhalten Sie eine erste Orientierung und erkennen, wo Sie als Nächstes ansetzen können.

8 Fragen. Rund 2 Minuten. Keine Anmeldung erforderlich.

Denn KI einzuführen bedeutet mehr, als neue Technologien bereitzustellen. Es bedeutet, Mitarbeitende zu befähigen, Führungskräften Orientierung zu geben und eine Unternehmenskultur zu entwickeln, in der Veränderung möglich wird.

Genau hier setzt KI-Readiness an. Sie beschreibt, wie gut ein Unternehmen darauf vorbereitet ist, Künstliche Intelligenz nicht nur technisch einzusetzen, sondern sinnvoll in den Arbeitsalltag zu integrieren. Und sie wird zunehmend zu einer wichtigen Voraussetzung für Arbeitgeberattraktivität.

KI verändert nicht nur Prozesse. Sondern auch die Erwartungen an Arbeitgeber.

Für Unternehmen bietet Künstliche Intelligenz vielfältige Möglichkeiten: Routinetätigkeiten lassen sich vereinfachen, Informationen schneller auswerten und Mitarbeitende bei komplexen Aufgaben unterstützen.

Doch was aus Unternehmenssicht nach Effizienz und Innovation klingt, kann bei Mitarbeitenden ganz unterschiedliche Reaktionen auslösen. Während die einen neugierig neue Möglichkeiten ausprobieren, fragen sich andere, welche Auswirkungen KI auf ihre Aufgaben, ihre Kompetenzen oder sogar ihren Arbeitsplatz haben wird.

Beide Perspektiven gehören zur KI-Transformation. Vielleicht erkennen Sie Ihr Unternehmen in einer dieser Situationen wieder:

  • Einzelne Mitarbeitende nutzen KI längst, andere halten bewusst Abstand, und es gibt keine gemeinsame Linie.
  • Führungskräfte werden gefragt, was erlaubt ist und was nicht, haben aber selbst noch keine klaren Leitplanken.
  • Es gab eine Schulung, doch im Alltag fehlen Zeit und Gelegenheit, KI auszuprobieren und Erfahrungen auszutauschen.

Wenn Ihnen davon etwas bekannt vorkommt, ist das kein Zeichen von Versäumnis, sondern ein typischer Ausgangspunkt. Der Selbstcheck hilft Ihnen, ihn einzuordnen.

Das Trendbarometer 2026

Das Trendbarometer Arbeitgeberattraktivität im Mittelstand 2026 von zeag und dem Institut für Führung und Personalmanagement der Universität St. Gallen zeigt, wie relevant dieser Zusammenhang bereits heute ist.

Auf Basis von 19.341 Befragten aus 94 deutschen Unternehmen wird deutlich: KI-Culture zählt zu den fünf stärksten Treibern der Arbeitgeberattraktivität. Gleichzeitig weisen lediglich 28 Prozent der untersuchten Unternehmen eine stark ausgeprägte KI-Culture auf. Das zeigt: Zwischen den technologischen Möglichkeiten und den kulturellen Voraussetzungen besteht in vielen Organisationen noch Entwicklungsbedarf.

Die Studienergebnisse im Detail lesen Sie in unserem Beitrag KI-Kultur & Arbeitgeberattraktivität. Hier geht es um die praktische Frage: Woran erkennen Sie, wo Ihr Unternehmen steht?

Was bedeutet KI-Readiness für Arbeitgeber?

Ein Unternehmen ist nicht automatisch KI-ready, weil es Zugang zu KI-Anwendungen bietet. Auf der Seite der Menschen und der Kultur entscheidet, ob die Organisation die Voraussetzungen schafft, damit diese Technologien sicher, verantwortungsvoll und mit einem erkennbaren Nutzen eingesetzt werden können.

Viele Readiness-Analysen legen den Schwerpunkt auf technische Voraussetzungen wie Daten, IT-Infrastruktur und Tools. Diese sind wichtig, aber nicht Gegenstand dieses Beitrags. Wir betrachten hier die Voraussetzungen bei Führung, Mitarbeitenden und Kultur.

Dabei spielen insbesondere vier Bereiche eine Rolle.

1. Orientierung: Wissen Mitarbeitende, wohin die Reise geht?

Eine erfolgreiche KI-Einführung braucht eine nachvollziehbare Richtung. Warum beschäftigt sich das Unternehmen mit KI? Welche Ziele werden damit verfolgt? Und was bedeutet das für den Arbeitsalltag?

Wenn diese Fragen unbeantwortet bleiben, entstehen Unsicherheit und möglicherweise Widerstände. Eine verständliche KI-Strategie schafft deshalb nicht nur einen technologischen Rahmen. Sie gibt Mitarbeitenden Orientierung und macht Veränderung nachvollziehbar.

Ein Warnsignal: Auf die Frage, wofür Ihr Unternehmen KI einsetzen will, bekommen Sie im Team ganz unterschiedliche Antworten.

2. Führung: Wird der Wandel aktiv begleitet?

Führungskräfte nehmen bei der Einführung von KI eine zentrale Rolle ein. Sie müssen nicht jede Anwendung im Detail beherrschen. Aber sie sollten verstehen, welche Veränderungen auf ihre Teams zukommen und wie sie ihre Mitarbeitenden dabei unterstützen können.

Dazu gehört, Fragen ernst zu nehmen, Lernmöglichkeiten zu eröffnen und selbst offen mit neuen Technologien umzugehen. Denn ob KI im Arbeitsalltag als Chance oder als Bedrohung wahrgenommen wird, hängt auch davon ab, wie Führungskräfte den Wandel gestalten.

Ein Warnsignal: Führungskräfte weichen dem Thema aus oder können nicht sagen, was in ihrem Team erlaubt ist.

3. Kompetenzen: Können Mitarbeitende KI sinnvoll nutzen?

Dafür braucht es mehr als einmalige Schulungen. Mitarbeitende benötigen Möglichkeiten, Anwendungen kennenzulernen, Erfahrungen zu sammeln und ihre Fähigkeiten kontinuierlich weiterzuentwickeln.

Dabei geht es nicht darum, aus allen Mitarbeitenden KI-Experten zu machen. Vielmehr sollen sie verstehen, wo KI sie unterstützen kann, welche Grenzen bestehen und wie sie Ergebnisse kritisch beurteilen.

Ein Warnsignal: KI wird nur von wenigen genutzt und es fehlen gemeinsame Maßstäbe, wie Ergebnisse geprüft werden.

4. Unternehmenskultur: Ist Raum für Lernen und Veränderung vorhanden?

KI verändert nicht nur Arbeitsabläufe, sondern stellt auch bestehende Routinen infrage. Damit daraus Fortschritt entstehen kann, braucht es eine Kultur, die Offenheit, Austausch und Lernen ermöglicht.

Dürfen Mitarbeitende neue Ansätze ausprobieren? Können sie Unsicherheiten offen ansprechen? Werden Erfahrungen geteilt? Und wird Veränderung als gemeinsame Aufgabe verstanden? Diese Fragen entscheiden mit darüber, ob KI im Unternehmen tatsächlich ankommt.

Ein Warnsignal: Unsicherheiten werden nicht ausgesprochen und Erfahrungen nicht geteilt.

Wie führt man KI erfolgreich im Unternehmen ein?

Die Einführung von KI muss nicht mit einem großen Transformationsprogramm beginnen. Gerade für mittelständische Unternehmen kann es sinnvoll sein, schrittweise vorzugehen und zunächst die eigenen Voraussetzungen zu verstehen.

Am Anfang steht die Standortbestimmung.

Welche Erfahrungen mit KI gibt es bereits? Wo sehen Mitarbeitende Chancen oder Risiken? Wie gut sind Führungskräfte vorbereitet? Und welche kulturellen Voraussetzungen sind vorhanden?

Auf dieser Grundlage lassen sich geeignete Anwendungsfelder identifizieren und erste Maßnahmen ableiten. Ein möglicher Einstieg ist ein überschaubares Pilotprojekt in einem konkreten Arbeitsbereich. Mitarbeitende werden frühzeitig einbezogen, erhalten die notwendige Qualifizierung und können Erfahrungen sammeln. Wichtig sind dabei klare Regeln für Datenschutz, Vertraulichkeit und die verantwortungsvolle Nutzung von KI.

Die gewonnenen Erkenntnisse helfen, weitere Schritte zu planen und die Einführung kontinuierlich zu verbessern.

Zitat von Ruth-Anna Gräff-Weißmann

„Entscheidend ist nicht, möglichst schnell möglichst viele KI-Anwendungen einzuführen. Sondern die Organisation so zu entwickeln, dass Menschen mit der Veränderung Schritt halten und sie aktiv mitgestalten können.“

Silke Masurat

Geschäftsführerin der zeag

Wie KI-ready ist Ihr Unternehmen? Machen Sie den Selbstcheck.

Viele Arbeitgeber beschäftigen sich bereits intensiv mit den technologischen Möglichkeiten von KI. Doch wie steht es um die Voraussetzungen innerhalb der eigenen Organisation?

Sind Führungskräfte ausreichend vorbereitet? Haben Mitarbeitende die Möglichkeit, Kompetenzen aufzubauen? Gibt es eine klare Richtung? Und unterstützt die Unternehmenskultur den Wandel?

Wer diese Fragen beantworten möchte, braucht zunächst eine ehrliche Standortbestimmung. Der KI-Readiness-Selbstcheck von zeag bietet dafür einen unkomplizierten Einstieg. Anhand von acht kurzen Aussagen können Sie reflektieren, wie gut Ihre Organisation auf die Arbeit mit KI vorbereitet ist und wo möglicherweise noch Entwicklungsbedarf besteht. So wissen Sie nach rund zwei Minuten, wo Ihr Unternehmen bereits gut aufgestellt ist und wo es sich lohnt, als Nächstes anzusetzen.

8 Fragen. Rund 2 Minuten. Keine Anmeldung erforderlich.

Finden Sie heraus, wie bereit Ihr Unternehmen für die Arbeitswelt mit KI ist

Der Selbstcheck dient der ersten persönlichen Orientierung. Er ersetzt keine wissenschaftlich fundierte, organisationsweite Analyse, kann aber helfen, die richtigen Fragen für die nächsten Schritte zu stellen.

Und danach? Ein Ergebnis ist ein guter Startpunkt. Gern ordnen wir es gemeinsam mit Ihnen ein und besprechen, wo Ihr Unternehmen als Nächstes ansetzen kann, zum Beispiel bei Orientierung, Führung, Kompetenzen oder Kultur.

KI-Readiness ist auch eine Frage der Arbeitgeberattraktivität

Die Einführung von KI wird häufig unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten betrachtet: Welche Prozesse können effizienter werden? Wo lassen sich Ressourcen einsparen? Welche neuen Möglichkeiten entstehen?

Für die langfristige Entwicklung eines Unternehmens kommt jedoch eine weitere Perspektive hinzu. Wie erleben Mitarbeitende diese Veränderung? Ein Arbeitgeber, der Orientierung bietet, Kompetenzen fördert und Mitarbeitende aktiv beteiligt, schafft wichtige Voraussetzungen für Vertrauen und Zukunftsfähigkeit. Gerade in Zeiten technologischer Veränderung kann das einen Unterschied machen. Arbeitgeberattraktivität entsteht auch dadurch, wie ein Unternehmen mit seinen Menschen umgeht.

Für Arbeitgeber bedeutet das: Wer sich heute mit KI-Readiness beschäftigt, investiert nicht nur in die digitale Leistungsfähigkeit seines Unternehmens, sondern auch in die Voraussetzungen für eine attraktive Arbeitsumgebung.

Der erste Schritt ist nicht die nächste KI-Anwendung. Sondern die richtige Frage.

Wie gut sind wir als Organisation darauf vorbereitet, mit KI zu arbeiten? Diese Frage sollte am Anfang jeder nachhaltigen KI-Transformation stehen. Denn Technologien lassen sich beschaffen. Kompetenzen müssen aufgebaut, Vertrauen muss entwickelt und Veränderung muss gemeinsam gestaltet werden.

Der KI-Readiness-Selbstcheck hilft Ihnen, eine erste Einschätzung vorzunehmen und das Ergebnis anschließend gemeinsam mit uns einzuordnen.

Wer tiefer einsteigen möchte, findet in unserem Beitrag KI-Culture und Arbeitgeberattraktivität weitere Erkenntnisse aus dem Trendbarometer Arbeitgeberattraktivität im Mittelstand 2026.

Denn die entscheidende Frage lautet nicht nur, was KI künftig leisten kann. Sondern wie gut Unternehmen ihre Menschen darauf vorbereiten.

Häufige Fragen.

Was ist KI-Readiness?

KI-Readiness beschreibt, wie gut ein Unternehmen darauf vorbereitet ist, Künstliche Intelligenz sinnvoll und verantwortungsvoll einzusetzen. Sie umfasst technische Voraussetzungen wie Daten und IT-Infrastruktur ebenso wie die Vorbereitung von Menschen und Kultur. Der zeag-Selbstcheck betrachtet den menschlichen und kulturellen Teil: Orientierung, Führung, Kompetenzen und Unternehmenskultur.

Wie lässt sich die KI-Readiness eines Unternehmens überprüfen?

Eine erste Einschätzung zu Führung, Mitarbeitenden und Kultur ist mit dem KI-Readiness-Selbstcheck in rund zwei Minuten möglich. Für eine belastbare Bewertung der gesamten Organisation sind weitergehende Analysen erforderlich, die unter anderem Führung, Kompetenzen, Prozesse und Unternehmenskultur berücksichtigen.

Warum ist KI-Readiness für Arbeitgeber wichtig?

Weil der erfolgreiche Einsatz von KI nicht nur von Technologie abhängt. Unternehmen müssen Mitarbeitende befähigen, Führungskräfte vorbereiten und Vertrauen in Veränderungen schaffen. Diese Voraussetzungen können zugleich die Arbeitgeberattraktivität stärken.

Was passiert mit meiner E-Mail-Adresse?

Wir senden Ihnen die Studie und gelegentlich relevante Impulse. Kein Spam, jederzeit abbestellbar, DSGVO-konform.

Wie können Unternehmen ihre Mitarbeitenden auf KI vorbereiten?

Durch transparente Kommunikation, praxisnahe Qualifizierung, Beteiligung an Pilotprojekten und eine Unternehmenskultur, die Lernen und Experimentieren unterstützt.

Lassen Sie uns gemeinsam
auf Ihre Situation schauen.

Wenn Sie vor einer ähnlichen Situation stehen oder sich fragen, wie Ihre Organisation aktuell aufgestellt ist, schauen wir gerne gemeinsam darauf. In einem unverbindlichen Erstgespräch oder einem kurzen Puls-Check erhalten Sie eine fundierte Einschätzung – ruhig, strukturiert und ohne Verkaufsdruck.

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